HM-LC-Dim1TPBU-FM 1-Kanal-Dimmer UP

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HM-LC-Dim1TPBU-FM 1-Kanal-Dimmer UP
frameless
Allgemein
Protokoll BidCoS (HomeMatic)
Typ Dimmer
Kategorie Dimmer
Technische Details
Kommunikation 868,3 MHz
Kanäle 1
Betriebsspannung 230 V
Leistungsaufnahme 1 W (Stand-by)
Versorgung Netz
Abmessungen 71x71x37 mm
Sonstiges
Modulname CUL_HM
Hersteller ELV / eQ-3

Der HM-LC-Dim1TPBU-FM 1-Kanal-Dimmer UP ist ein Phasenabschnitts-Dimmer für die Unterputzmontage. Er verfügt über eine Schalterwippe, die sich mit einem Adapter in einige Schalterprogramme verschiedener Hersteller integrieren lässt. Der Dimmer kann sowohl vor Ort über die Schalterwippe als auch per Funk gesteuert werden.

Features

Schaltdoseneinsatz als Ersatz für vorhandenen Dimmer-Einsatz (erfordert keine tiefere Schaltdose). Kann mittels Adapter in bestehende Schalterserien wie Busch Jäger, Gira usw. integriert werden.

Technische Daten

  • Versorgungsspannung: 230 V / 50 Hz
  • Minimallast: 10 VA
  • Minimalstrom: 40 mA
  • Maximale Schaltleistung: 180 VA
  • Standby-Verbrauch: 1 W
  • Dimmverfahren: Phasenabschnitt
  • Funkfrequenz: 868,3 MHz
  • Empfängerklasse: SRD Class 2
  • Maximale Sendeleistung: 10 mW
  • Schutzart: IP20
  • Schutzklasse: II
  • Umgebungstemperatur: +5 °C bis +35 °C
  • Abmessungen (BxHxT): 71x71x37 mm
  • Gewicht: 43 g

Schalter

Der HM-LC-Dim1TPBU-FM besitzt zwei Schalter, die über eine Wippe angewählt werden können. Das Standard-Verhalten entspricht im Prinzip dem HM-LC-Bl1PBU-FM Unterputz-Jalousieaktor:

  • Ein kurzer Druck nach oben Schaltet den Verbraucher ein (100 % Leistung).
  • Ein kurzer Durck nach unten Schaltet den Verbraucher aus (0 % Leistung).
  • Ein langer Druck nach oben erhöht die Leistung bis der Schalter losgelassen wird.
  • Ein langer Druck nach unten verringert die Leistung bis der Schalter losgelassen wird.

Hinweise zur Hardware-Installation

Der HM-LC-Dim1TPBU-FM verfügt über vier Anschlussklemmen: Phase, gedimmte Phase und zwei kurzgeschlossene Klemmen für den Neutralleiter. Das heißt, dass der Neutralleiter "durchgeschleift" werden kann.

Der HM-LC-Dim1TPBU-FM füllt die Schalterdose links und rechts nahezu aus. Wenn möglich ist eine Zuführung der Leitungen von oben oder unten zu bevorzugen.

Kompatible Leuchtmittel

In der Detailansicht vieler LED-Lampen auf der Webseite von ELV.de lässt sich eine Dimmer-Kompatibilitätsliste für das jeweilige Modell herunterladen.

Mögliche Hardwaredefekte

Wenn der Dimmer zwischendurch immer wieder neu startet, beim Hochdimmen oder kurz danach spontan abschaltet, sich nur noch lokal, aber nicht mehr per Fernbedienung steuern lässt, dann kann ein Kondensator defekt sein, der nach dem internen Schaltnetzteil für eine erste Glättung verantwortlich ist, hier C7. (ein vergleichbarer Defekt tritt auch häufig beim Dimmer HM-LC-Sw1PBU-FM oder dem Rolladenaktor HM-LC-Bl1PBU-FM auf).

Es handelt sich um einen kleinen Elektrolytkondensator herkömmlicher Bauart, Rastermaß (RM) 2,5 (mm) radial (stehend), 10µ/25V (Ersatz mit höherer Spannung natürlich unproblematisch möglich). Er sitzt auf der Leistungsplatine gegenüber den Anschlussklemmen an einer Ecke neben einer Spule (L2) und dem dreipoligen IC2 (Linearregler). Die Platine hat Bestückungsdruck, C7 ist also problemlos zu identifizieren. Die Schwierigkeit des Austausches liegt auf dem üblichen Bausatzniveau.

Siehe auch die Diskussion im Forum: --> https://forum.fhem.de/index.php/topic,55149.msg346499/topicseen.html

Hinweis: In jüngerer Zeit setzt ELV offenbar auf geänderte Bauteile: Auf der ELV Seite für den Bausatz des ähnlich aufgebauten HM-LC-Sw1PBU-FM findet sich ein Hinweis, Kondensatoren anders zu bestücken:

"Folgende Kondensatoren sind abweichend zur Bedienungsanleitung Version 1.7 wie folgt zu bestücken:

  • C3 und C11 10µF/25V (kleine Bauform)
  • C22 und C26 10µF/35V" - In diesem Dimmaktor hat C7 die gleiche Funktion wie der C26 im Schaltaktor, es empfiehlt sich also, ein entsprechendes Exemplar auch hier einzubauen.

Generell ist der Einsatz von Kondensatoren mit höherer Spannungsfestigkeit kein Problem, solange der Platz dafür reicht. Wenn möglich, ist ein Exemplar mit niedrigem Serienwiderstand und hoher Temperaturfestigkeit zu bevorzugen. Zum alternativen Einsatz von keramischen Vielschichtkondensatoren an dieser Stelle liegen noch keine Praxiserfahrungen vor.

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